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Kreisorchester Borken

Eine Kontrbassklarinette fürs Kreisorchester

Endlich ist sie da: Drei Meter lang, um sich selbst gewickelt und gewunden, 13 Kilo schwer, matt schwarz lackiert und tief brummend, vibrierend. Die Rede ist von einer Kontrabassklarinette. Dieses besondere Instrument nennt das Kreisorchester Borken seit wenigen Monaten sein Eigen. Ein lang gehegter Traum ist für Dirigent André Baumeister damit in Erfüllung gegangen: „Mit diesem tiefen Holzblasinstrument wird das Holzregister eines Blasorchester erst vollständig. Jetzt sind noch vielfältigere Klänge mit dem Orchester möglich!“

Welche Klänge das sind, ist bei den Konzerten des Kreisochesters am 13. und 27. Oktober zu hören.

Dass das Auswahlorchester dieses Instrument besitzt, ist einem mehr als glücklichen Umstand geschuldet. Denn eine großzügige Zuwendung erreichte das Orchester direkt nach seinem Jubiläumskonzert im Jahr 2017. Und das völlig unerwartet – weshalb die Freude des Orchesters umso größer ausfiel. Auf einmal rückte der Instrumentenwunsch in greifbare Nähe.

„Ich hatte André Baumeister versprochen, sollten wir jemals eine Kontrabassklarinette besitzen, spiele ich die“, erzählt Klarinettist und langjähriger Konzertmeister Guido Schrader. 

Mit den neuen Möglichkeiten, war der Auftrag klar: Instrumente ausfindig machen, ihre Bauart und Verarbeitung vergleichen, Angebote einholen und das bestgeeignetste Instrument für das Kreisorchester auswählen. 

Die beiden Klarinettisten Guido Schrader und Robert Feldhaus telefonierten dazu mit anderen Orchestern und Profimusikern, die selbst eine Kontrabassklarinette besitzen und konnten das ein oder andere Instrument Probe spielen. 

Schnell zeichnete sich ein Favorit ab. Und so fuhren sie im März 2018 nach München, in die Werkstatt von Benedikt Eppelsheim. Der Instrumentenbauer hat sich auf den Bau von hoch- und tieflagigen Holzblasinstrumenten spezialisiert.

„Eppelsheim ist ein Erfinder, ein richtiges Genie. Alle großen Orchester kaufen bei ihm, aber er baut nur 12 Instrumente dieser Art pro Jahr“, sagt Robert Feldhaus.

Deshalb waren die Musiker froh, dass Eppelsheim Zeit für sie hatte und sie sogar in seiner Werkstatt herumführte. Auch eine Kontrabassklarinette durften sie anspielen. „Das alles machte einen super Eindruck und somit war die Entscheidung nicht besonders schwer zu treffen“, sagt Guido Schrader.

14 Monate später es war soweit. Seit April dieses Jahres ist das Orchester im Besitz des schönen Instruments. Guido Schrader ist mehr als zufrieden mit der Wahl. „Die Klappen lassen sich schnell greifen, ich hatte nie das Gefühl, dass sie erst lange eingespielt werden muss und sie klingt einfach toll.“

„Diese tiefen Töne sind eine totale Bereicherung für das Orchester. Und so ein Instrument ist einfach nicht gewöhnlich für Orchester hier im Umkreis“, bestätigt auch Robert Feldhaus.

Wer die Kontrabassklarinette und das Kreisorchester Borken erleben möchte, hat dazu zwei Möglichkeiten. Am 13. Oktober (Sonntag), spielen die Musiker unter André Baumeister um 17 Uhr im Vennehof in Borken ein Gemeinschaftskonzert mit dem Kreisjugendorchester Borken. Karten dafür gibt es hier.

Am 27. Oktober (Sonntag), spielt das Kreisorchester ein Kirchenkonzert an zwei unterschiedlichen Orten: Um 14.30 Uhr in der Kirche St. Norbert in Bocholt und um 18 Uhr in der Kirche St. Brictius in Schöppingen. Der Eintritt ist frei.

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